Wandern mit Motto – Die Sagenwanderungen in Südtirol

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Als ich gemeinsam mit meinem Arbeitskollegen voriges Jahr beruflich in Südtirol zu tun hatte, hat mich diese wunderbare Region sofort in ihren Bann gezogen. Wir fotografierten eine Hochzeit bei Regen, was die mystische Lieblichkeit des Tales, in dem die Feier stattfand, noch erhöhte.

Was blieb, ist das Foto auf dieser Seite – und der Wunsch, Südtirol näher kennen zu lernen. Durch das Facebook-Posting einer Freundin bin ich auf die Sagenwanderungen in Südtirol gestoßen. Ich mag ja solch romantische Touren, wie es sie auch in den Wiener Hausbergen vereinzelt gibt (z.B.: der Waldeggersteig auf die Hohe Wand). Vielversprechende Tournamen wie „Der Drache vom Kreuzkofel“ lassen mein Herz daher bereits beim Lesen höher schlagen.

Vor allem wenn man mit Kindern unterwegs ist, machen Wanderungen, die unter einem Motto stehen, erst so richtig Spaß. Wird doch dadurch der Abenteurer in uns geweckt und die kindliche Motivation greift schnell auch auf die Erwachsenen über! Im Falle der erwähnten Tour begibt man sich immerhin auf die Spuren eines Ritters, der just am Ziel der Tour einen gar fürchterlichen Drachen erlegt hat. Na, wenn das nichts ist! Gekrönt wird die Tour mit der auf immerhin über 2.000 Metern gelegenen Wallfahrtskirche Heilig Kreuz aus dem 15. Jahrhundert. Diese hat unabhängig von der Drachensage ein interessantes Detail aufzuwarten: es werden die in der Bibel nicht vorkommenden Namen der neben Jesus gekreuzigten Diebe genannt, die in einer Kreuzigungsgruppe neben der Kirche dargestellt werden.

Wer nach den Sagenwanderungen in Südtirol noch mehr von Italien erleben möchte, ist mit den Tipps von Lonely Planet gut beraten.

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