Gemütlich die Hohe Wand erkunden

Während die allermeisten Aufstiege auf die Hohe Wand eine etwas gefestigtere Basiskondition erfordern, wählen viele ältere Wanderer und Familien mit kleinen Kindern die bequeme Auffahrt  mit dem PKW, wobei dann meist am zentralen Parkplatz geparkt wird.

Von dort kann man – ebenfalls sehr empfehlenswert  – den absoluten Familienklassiker „Wildgehege“-Runde starten. Wer weniger Tiere und mehr Gegend sehen will, ist allerdings auf folgender Rundwanderung besser aufgehoben, die die drei wesentlichen Hotspots des Bergplateaus aufsucht.

Vom Parkplatz hält man sich rechts, vorbei am Dammwildgehege zur Kleinen Kanzel. Diese erreicht man sehr rasch und daher zahlt sich eine Einkehr im dortigen Gasthaus noch nicht aus. Genossen werden sollte hier aber die feine Aussicht gen Norden.

Weiter geht es fast eben und auf breitem Wege bis zum romantischen Wanddörfl, das man links liegen lässt, um den Höchsten Punkte der Hohen Wand zu besuchen. Die Plackles ist allerdings zwar die höchste, aber auch eine der aussichtslosesten Stellen des Plateaus. Daher geht es nun ein Stück zurück und dann durch Wald zu meinem persönlichen Lieblings-Aussichtsplatzerl der Hohen Wand: der Großen Kanzel. Hier kann auch – nachdem man die wunderbare Aussicht genügend genossen hat – in die empfehlenswerte Eicherthütte eingekehrt werden.

Nach ausgiebiger Rast, folgt man dem Weg entlang des Wandabbruches, bis man zur Turmsteighütte gelangt. Von dort aus wählt man der Einfachheit halber den Weg zurück zum Wanddörfl und zur Kleinen Kanzel.

Nun zweigt man aber nicht zum Dammwildgehege ab, sondern wählt den Weg durch den Wald, bis man – vorbei an Wildgehegen – zum zweiten Highlight dieser Runde gelangt: dem Aussichtsturm. Dieser ist so hoch, dass man hier einen Rundumblick genießen kann. Und was für einen! Eine „Besteigung“ zahlt sich definitiv aus.

In Kürze erreicht man wieder den Parkplatz und hat – samt Einkehr – in rund 4 Stunden rund 11,5 bequeme Kilometer erwandert.

Fazit: Die wohl einfachste und kurzweiligste Runde zu den Highlights der Hohen Wand. Für „Entdecker“ dieses Naturparkjuwels eigentlich ein Muss.

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