Der Schneeschuh-Klassiker auf der Rax: Höllentalaussicht – Jakobskogel

Im Sommer als nette Familienwanderung ohne weitere Schwierigkeiten machbar, handelt es sich bei der hier vorgestellten Rundwanderung um den „Schneeschuhwanderungsklassiker“ auf der Rax schlechthin!

Man startet bei der Talstation der Raxseilbahn und lässt sich bequem auf das Hochplateau gondeln. Dort angekommen geht es auch schon los. Entweder man legt die mitgebrachten Schneeschuhe an, oder man borgt sich welche im Gasthof der Bergstation aus. Die folgende Wanderung ist völlig ungefährlich und kann auch ohne LVS-Gerät samt Lawinensonde u. -Schaufel absolviert werden.

Zuerst geht es – den Rax-Skilift querend – leicht bergauf zum Praterstern, den man nach rund 1,5 km erreicht hat. Der Praterstern ist die wohl berühmteste Wegkreuzung auf der Rax, in die auch der ebenso berühmte Törlweg mündet. Von hier aus folgt man dem Wegweiser zur Höllentalaussicht, die man in weiteren 1,5 km erreicht. Die Höllentalaussicht ist nicht nur der Endpunkt des kühnen, historischen Alpenverein-Klettersteigs, sondern vor allem imposanter Aussichtspunkt in die umliegende Bergwelt und ins Höllental.

Nach einer Pause erfolgt der Weg zum Jakobskogel beim Otto-Schutzhaus. Das Gipfelkreuz bildet das eigentliche Ziel der Wanderung. Im Winter kann der Jakobskogel vom Ottohaus aus ziemlich direkt erklommen werden. Das zahlt sich aus, denn die Aussicht ist schön.

Zurück zur Bergstation folgt man ab dem Praterstern im wesentlichen dem bereits bekannten Weg zurück zur Bergstation, in deren Gasthaus sich eine Einkehr kulinarisch sehr lohnt.

Fazit: Ein aussichtsreicher, nicht allzu schwerer Schneeschuhklassiker auf einem der beliebtesten Wiener Hausberge. Eigentlich eine Pflichttour!


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