Das Gelände – Variante Franz-Fassl-Steig

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Ich möchte die Gelegenheit nutzen, wieder mal auf das Gelände nahe der Hohen Wand hinzuweisen. Gestern nutzte ich einen wunderschönen, frühlingshaften Wintertag, um diesen wunderschönen Gipfel aufzusuchen.

Auf das Gelände und damit zur Geländehütte kommt man unter anderem auf diesen Wegen, die ich schon in der Vergangenheit vorgestellt habe: Geländehütte. Das Gelände befindet sich direkt neben der Hohen Wand und ist nach wie vor ein wahrer Geheimtipp. Ein Besuch lohnt sich schon alleine wegen er wunderbaren Aussicht gen Schneeberg in der einen und das Wiener Neustädter Becken in der anderen Richtung. Im Winter hat die Geländehütte geschlossen, aber im Sommer lohnt auch eine ausgiebige Rast bei bestem Häferlkaffee und Kuchen!

Diesmal startete ich wieder Am Neuschacht in Grünbach am Schneeberg. Am besten man parkt beim Sportplatz. Über den bereits bekannten Judith-Kremer-Steig ging es gut gespurt durch wenig Schnee bergan. Das war schon im Tale klar und daher ließ ich die Schneeschuhe gleich im Auto. Sicherheitshalber führte ich meine Grödel mit. Gerade gespurte Steiglein mit wenig Schnee neigen ja dazu, ziemlich eisig zu sein. Und da ist man manchmal froh, festen Tritt zu haben.

Grödel sind eine Form von Steigeisen, die einfach anzuwenden und recht vielseitig sind. Ich führe sie meist im Frühling mit, wenn in den Bergen noch Schnee und Eis die Steige bedecken, Schneeschuhe aber aufgrund der Schneelage oder aufgrund des Geländes nicht in Frage kommen.

Am Gipfel angekommen, erfolgte die traditionelle Gipfelrast mit Blick auf den Schneeberg.

Als Abstieg wählte ich heute den  – im Aufstieg ebenfalls schon bekannten Nordostkamm. Dieser bietet sich eigentlich in dieser Richtung aufgrund seiner Aussicht besonders an. Bei der Informationstafel „Künstler-Heimat“ angelangt, folgte ich dem Franz-Fassl-Steig (gelbe Punktmarkierung) zurück zum Eselsteig und weiter zum Ausgangspunkt.

Achtung: der Franz-Fassl-Steig ist aufgrund der Eisbrüche im Dezember noch ziemlich in Mitleidenschaft gezogen und noch nicht wieder instand gesetzt. Streckenweise ist er unpassierbar und erfordert ein Ausweichen in steiles Gelände. Also momentan ist er eher etwas für Abenteurer.

Fazit: Dass das Gelände einer meiner zwei Lieblingsplätze im Bereich der Hohen Wand ist, habe ich ja schon einmal kund getan. Speziell diese Runde (Kremer-Steig – Nordostkamm – Fassl-Steig) ist sehr lohnenswert!


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