Eine Landpartie ins nördliche Burgenland

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Angesichts der burgenländischen Hügel von den „Wiener Hausbergen“ zu sprechen, wäre zugegebener Maßen etwas vermessen. Wie dem geneigten Leser aber nicht entgangen sein wird, stelle ich trotzdem immer wieder Wanderungen im Burgenland vor, vor allem nahe des Rosaliengebirges. Einerseits, weil ich hier wohne und ich finde, dass die Gegend wirklich wunderschön ist. Andererseits, weil man beim Rosaliengebirge quasi geographisch durchaus noch von den Wiener Hausbergen sprechen kann. Das trifft im Übrigen auch auf das (noch niedrigere) Leithagebirge zu.

Da ich heute auf der Website des ÖAMTC-Magazins AutoTouring – die im Reisemagazin übrigens eine große Auswahl an Reisethemen bietet und sehr inspirierend gestaltet ist – von der Suche nach dem authentischen Martinigansl im Burgenland las, möchte ich den Nicht-Burgenländern unter den Lesern folgende herbstliche Landpartie vorschlagen, die sich extrem lohnt und bei der man in kürzester Zeit die wesentlichen Landschaften des Nordburgenlandes kennen lernt kann. Vorausgesetzt man bleibt nicht gleich beim reichlichen Frühstück hängen und verschiebt jegliche Bewegung auf einen anderen, fernen Tag.

Man startet die Reise durch das Nordburgenland vormittags zwischen dem Industrie- und Weinort Neudörfl und dem Kurort Bad Sauerbrunn – und zwar beim Waldcafé. Von dort aus kann man in rund zwei Stunden einer der wohl schönsten Kulturlandschaften des Landes erwandern. Diese von Weingärten, Feldern und Obstgärten geprägte Landschaft spielt vor allem im Herbst all ihre üppige Schönheit aus. Die Tour dazu habe ich hier beschrieben: Link. Besonderer Tipp: Vor dem Wandern empfiehlt sich ein üppiges Verwöhnfrühstück samt einem Glaserl Sekt in besagtem Waldcafé!

Nach der Tour geht es weiter auf der nahen Schnellstraße nach Eisenstadt und dann auf der Bundesstraße nach Purbach (rund 30 Minuten). Dort genießt man am besten das im AutoTouring empfohlene Martinigansl, bevor man das schöne Purbach spazierend erkundet und vielleicht dem einen oder anderen Winzer einen Besuch abstattet.

Wer dann noch kann und Lust hat, noch mehr vom Nordburgenland zu entdecken, dem sei ein Abstecher nach Donnerskirchen samt Besuch der Kirche empfohlen. Von innen habe ich diese noch nie gesehen. Aber: von außen hat man eine wahrlich wunderbare Aussicht über den Seewinkel!

Fazit: Die wesentlichen Landschaften des Nordburgenlandes samt kulinarischer Hochgenüsse an nur einem Tag. Probiert es einfach aus!

Wer dieser Tour etwas hinzufügen möchte ist herzlich eingeladen, seine Tipps hier zu posten!

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