Auf den Eisenstein zur Julius-Seitner-Hütte

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Im Rahmen eines Betriebsausflugs eroberten meine Kolleg_innen vom Alpenverein-Gebirgsverein kürzlich mit mir den Eisenstein mit Schneeschuhen. Und genau dafür ist dieser schöne Berg mit der urigen Julius-Seitner-Hütte am Gipfel im Winter gerade richtig: Schneeschuh- und leichte Skitouren.

Wir starteten an der Bundesstraße beim Knedlhof. Von dort geht es bis zu einem weiteren Gehöft über eine Wiese und kurz weiter auf der schneebedeckten Straße zum letzten Gehöft des kleinen Tales. Von dort zweigt der Weg zur Julius-Seitner-Hütte gut bezeichnet ab, und ein angenehmer Aufstieg durch den hellen Wald beginnt. Erst bei der Gipfelwiese verlässt man diesen wieder, nachdem man einige Forstwege gequert hat.

Die wunderbare Gipfelwiese geht es dann steiler, aber mit besten Aussichten zu Ötscher, Tirolerkogel, Schneealm, Gippel, Göller, Schneeberg und Konsorten bergan, bis man das Gipfelkreuz und die urige Julius-Seitner-Hütte erreicht. Hier lohnt sich eine Einkehr sehr! Nicht nur, weil es eine der zahlreichen Hütten meines Vereins ist, sondern weil hier wirklich vorzüglich aufgekocht wird. So gute Kaspressknödel mit Sauerkraut wird man selten wo bekommen. Trinkempfehlung dazu: heißer Dirndlsaft.

Nach der Einkehr geht es über den Gipfelhang zurück, auf dem nochmal die herrliche Aussicht und die Sonne genossen werden kann. Der Ausgangspunkt wird entweder über den Aufstiegsweg erreicht, oder man nimmt mit den Schneeschuhen die zahlreichen steileren Wiesen mit – was ich des Spaßes halber empfehlen möchte.

Fazit: Eine wunderbare, einfache und sehr aussichtsreiche Schneeschuhtour, die sicher auch im Sommer ihren Reiz hat. Dann halt ohne Schneeschuhe und Haube 😉

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