{"id":389,"date":"2025-12-30T17:57:00","date_gmt":"2025-12-30T16:57:00","guid":{"rendered":"https:\/\/alpenlandmagazin.at\/hochnachhaltig\/?p=389"},"modified":"2026-06-29T19:23:47","modified_gmt":"2026-06-29T17:23:47","slug":"warum-ist-es-nie-genug","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/alpenlandmagazin.at\/hochnachhaltig\/warum-ist-es-nie-genug\/","title":{"rendered":"Warum ist es nie genug?"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich lebe zumindest gef\u00fchlt nachhaltig. Ich heize mit einer W\u00e4rmepumpe \u2013 genauer gesagt mit einer Klimaanlage. Ich fahre viel mit den \u00d6ffis. Ich habe ein Elektroauto. Ich kaufe kaum sinnloses Zeug und nur selten neue Kleidung. Und trotzdem sagen mir die CO\u2082-Rechner dieser Welt: Christian, das ist nicht genug. Warum ist es nie genug?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vielleicht kennst Du dieses Gef\u00fchl. Du bem\u00fchst Dich, nachhaltiger zu leben. Du reduzierst Deinen Konsum, achtest auf Mobilit\u00e4t, Ern\u00e4hrung und Energie. Und am Ende steht dort trotzdem eine Zahl, die nicht zu einem klimavertr\u00e4glichen Leben passt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Warum ist das so? Warum f\u00fchlt sich nachhaltiges Leben oft an, als w\u00fcrde man sich anstrengen und trotzdem scheitern? Und wie m\u00fcsste ein Alltag eigentlich aussehen, damit der pers\u00f6nliche CO\u2082-Fu\u00dfabdruck in eine Gr\u00f6\u00dfenordnung kommt, die mit den Klimazielen vereinbar ist?<\/p>\n\n\n<div class=\"epyt-video-wrapper\"><div  id=\"_ytid_84648\"  width=\"1200\" height=\"675\"  data-origwidth=\"1200\" data-origheight=\"675\" data-facadesrc=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/kkB6d_QJJIk?enablejsapi=1&#038;origin=https:\/\/alpenlandmagazin.at&#038;autoplay=0&#038;cc_load_policy=0&#038;cc_lang_pref=de&#038;iv_load_policy=1&#038;loop=0&#038;rel=0&#038;fs=1&#038;playsinline=1&#038;autohide=2&#038;theme=dark&#038;color=red&#038;controls=1&#038;disablekb=0&#038;\" class=\"__youtube_prefs__ epyt-facade no-lazyload\" data-epautoplay=\"1\" ><img decoding=\"async\" data-spai-excluded=\"true\" class=\"epyt-facade-poster skip-lazy\" loading=\"lazy\"  alt=\"YouTube player\"  src=\"https:\/\/i.ytimg.com\/vi\/kkB6d_QJJIk\/maxresdefault.jpg\"  \/><button class=\"epyt-facade-play\" aria-label=\"Play\"><svg data-no-lazy=\"1\" height=\"100%\" version=\"1.1\" viewBox=\"0 0 68 48\" width=\"100%\"><path class=\"ytp-large-play-button-bg\" d=\"M66.52,7.74c-0.78-2.93-2.49-5.41-5.42-6.19C55.79,.13,34,0,34,0S12.21,.13,6.9,1.55 C3.97,2.33,2.27,4.81,1.48,7.74C0.06,13.05,0,24,0,24s0.06,10.95,1.48,16.26c0.78,2.93,2.49,5.41,5.42,6.19 C12.21,47.87,34,48,34,48s21.79-0.13,27.1-1.55c2.93-0.78,4.64-3.26,5.42-6.19C67.94,34.95,68,24,68,24S67.94,13.05,66.52,7.74z\" fill=\"#f00\"><\/path><path d=\"M 45,24 27,14 27,34\" fill=\"#fff\"><\/path><\/svg><\/button><\/div><\/div>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die unangenehme Zahl: Unser CO\u2082-Budget ist sehr klein<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn wir die Erderhitzung m\u00f6glichst auf 1,5 Grad begrenzen wollen, bleibt global nur noch ein sehr kleines CO\u2082-Budget. Je nachdem, mit welcher Wahrscheinlichkeit dieses Ziel erreicht werden soll, liegt dieses Budget bei wenigen Dutzend bis etwas \u00fcber hundert Milliarden Tonnen CO\u2082.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das klingt auf den ersten Blick nach viel. Ist es aber nicht. Beim heutigen globalen Aussto\u00df w\u00e4re dieses Budget in wenigen Jahren aufgebraucht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Rechnet man solche Budgets auf einzelne Menschen herunter, landet man bei sehr niedrigen Werten: Bis 2030 m\u00fcsste der pers\u00f6nliche Fu\u00dfabdruck grob in Richtung 2,5 bis 3 Tonnen CO\u2082-\u00c4quivalente pro Jahr sinken. Langfristig, also ungef\u00e4hr bis 2050, wird oft eine Gr\u00f6\u00dfenordnung von rund einer Tonne pro Person und Jahr genannt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zur Einordnung: Eine einzige Flugreise von Europa nach Thailand und zur\u00fcck kann bereits einen gro\u00dfen Teil eines solchen Jahresbudgets verbrauchen. Dann hat man noch nicht geheizt, gegessen, gewohnt oder sonst irgendetwas getan.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In \u00d6sterreich ist die Ausgangslage deutlich schlechter. Die inl\u00e4ndischen Treibhausgasemissionen liegen pro Kopf um ein Vielfaches \u00fcber einem klimavertr\u00e4glichen Zielwert. Rechnet man zus\u00e4tzlich die Emissionen mit, die in importierten Waren stecken \u2013 Kleidung, Elektronik, Lebensmittel, Industrieprodukte \u2013, wird die Bilanz noch ung\u00fcnstiger.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das erkl\u00e4rt ein St\u00fcck weit das frustrierende Gef\u00fchl: Selbst wer unter dem \u00f6sterreichischen Durchschnitt lebt, ist noch lange nicht dort, wo ein wirklich klimavertr\u00e4glicher Fu\u00dfabdruck liegen m\u00fcsste.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Warum CO\u2082-Rechner oft frustrieren<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich habe viele <a href=\"https:\/\/uba.co2-rechner.de\/de_DE\/\" type=\"link\" id=\"https:\/\/uba.co2-rechner.de\/de_DE\/\">CO\u2082-Rechner<\/a> ausprobiert. Ich habe \u00fcberall meine H\u00e4kchen gesetzt: \u00d6kostrom, wenig Konsum, bewusste Ern\u00e4hrung, W\u00e4rmepumpe, Photovoltaik, wenig neue Kleidung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und trotzdem lande ich fast immer \u00fcber 2,5 Tonnen CO\u2082-\u00c4quivalenten pro Jahr. Oft deutlich dar\u00fcber. Das ist frustrierend, aber es hat Gr\u00fcnde.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">1. Viele Rechner arbeiten mit Durchschnittswerten<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">CO\u2082-Rechner m\u00fcssen vereinfachen. Sie arbeiten h\u00e4ufig mit durchschnittlicher Wohnfl\u00e4che, durchschnittlichem Konsum, durchschnittlichem Strommix oder pauschalen Annahmen \u00fcber Mobilit\u00e4t und Ern\u00e4hrung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das ist methodisch verst\u00e4ndlich, aber im Einzelfall grob. Eine W\u00e4rmepumpe, eine PV-Anlage, ein tats\u00e4chlicher Stromverbrauch oder ein sehr reduzierter Konsum werden oft nur eingeschr\u00e4nkt abgebildet. Dadurch kann der pers\u00f6nliche Alltag nachhaltiger sein, als es die Rechner am Ende zeigen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">2. Es gibt einen unsichtbaren Rucksack<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Noch wichtiger ist der Anteil, den man kaum direkt beeinflussen kann: Infrastruktur.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Stra\u00dfen, Schulen, Kinderg\u00e4rten, Spit\u00e4ler, digitale Netze, Verwaltung, \u00f6ffentliche Geb\u00e4ude \u2013 all das verursacht Emissionen. Diese Emissionen werden in vielen Berechnungen anteilig auf die Bev\u00f6lkerung verteilt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das ist kein Rechenfehler. Diese Emissionen existieren tats\u00e4chlich. Der Fehler liegt eher in der Annahme, man k\u00f6nne seinen gesamten Fu\u00dfabdruck allein durch pers\u00f6nliche Entscheidungen kontrollieren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Man kann den eigenen Alltag ver\u00e4ndern. Aber man kann nicht allein bestimmen, wie ein Staat baut, welche Energiepolitik betrieben wird oder wie Verkehrsinfrastruktur organisiert ist. Das l\u00e4sst sich nur indirekt beeinflussen: politisch, gesellschaftlich, wirtschaftlich.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">3. Produkte haben eine Vorgeschichte<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein Smartphone beginnt nicht erst dann CO\u2082 zu verursachen, wenn es in der Hand liegt. Ein Auto nicht erst dann, wenn es f\u00e4hrt. Ein M\u00f6belst\u00fcck nicht erst dann, wenn es in der Wohnung steht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In vielen Produkten steckt eine lange Produktionsgeschichte: Rohstoffe, Stahl, Zement, Fabriken, Transport, Energie, Verpackung, Lagerung. Wer ein neues Handy, ein neues M\u00f6belst\u00fcck oder ein neues Auto kauft, kauft auch die Emissionen mit, die in dieser Kette entstanden sind.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Deshalb ist \u201eweniger kaufen\u201c oft wirksamer, als es sich anf\u00fchlt. Reparieren, l\u00e4nger nutzen, gebraucht kaufen, teilen und ausleihen sind keine kleinen Nebens\u00e4chlichkeiten. Sie sind zentrale Hebel.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">4. Viele Rechner erzeugen eher Schuld als Orientierung<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein weiteres Problem: Manche CO\u2082-Rechner liefern am Ende eine Zahl, aber keine brauchbare Priorit\u00e4tenliste. Man sieht, dass der eigene Fu\u00dfabdruck zu hoch ist, wei\u00df aber nicht genau, wo die gro\u00dfen Hebel liegen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Ergebnis ist schnell ein \u00f6kologisch schlechtes Gewissen: weniger fahren, weniger essen, weniger kaufen, weniger leben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das hilft nur begrenzt. Besser w\u00e4re eine klare Orientierung: Wo entstehen die gr\u00f6\u00dften Emissionen? Welche \u00c4nderungen bringen wirklich etwas? Was ist individuell beeinflussbar \u2013 und was muss politisch oder strukturell gel\u00f6st werden?<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die gro\u00dfen Hebel im Alltag<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Trotz aller Systemfrage: Der pers\u00f6nliche Alltag ist nicht egal. Es gibt Bereiche, in denen individuelle Entscheidungen sehr wohl stark wirken.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Mobilit\u00e4t: Weniger Auto, weniger Kilometer<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein gro\u00dfer Hebel ist das Auto. Besonders problematisch sind gro\u00dfe Verbrenner und viele gefahrene Kilometer.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nat\u00fcrlich ist das am Land nicht immer einfach. In vielen Regionen \u00d6sterreichs sind \u00f6ffentliche Verkehrsmittel nicht so ausgebaut, dass man problemlos ohne Auto leben kann. Aber genau deshalb ist es wichtig, das Auto anders zu denken: nicht als Statussymbol, sondern als Werkzeug.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein Auto, das die meiste Zeit herumsteht, ist \u00f6kologisch ineffizient. Carsharing, gemeinsames Nutzen, kleinere Fahrzeuge, Elektroautos und weniger Kilometer sind daher wichtige Bausteine.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Flugreisen: Der Luxus, der kaum ins Budget passt<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Flugreisen sind einer der offensichtlichsten Hebel. Wenn man ein klimavertr\u00e4gliches CO\u2082-Budget ernst nimmt, sind h\u00e4ufige Flugreisen kaum noch darstellbar.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das hei\u00dft nicht, dass niemand jemals fliegen darf. Aber die Zeit, in der mehrere private Flugreisen pro Jahr als normal gelten, passt nicht zu einem 1,5-Grad-kompatiblen Lebensstil.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ern\u00e4hrung: Pflanzlicher, einfacher, bewusster<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ern\u00e4hrung macht mehr aus, als viele glauben. Besonders Fleisch und Milchprodukte haben eine hohe Klimawirkung. Eine st\u00e4rker pflanzliche Ern\u00e4hrung ist daher ein wirksamer Hebel.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich bin selbst weder Vegetarier noch Veganer. Ich esse deutlich bewusster, aber nicht perfekt. Manchmal schmeckt mir ein Steak. Trotzdem ist klar: Die Zukunft liegt nicht im hohen Fleischkonsum. Weniger Fleisch, weniger Milchprodukte und mehr pflanzliche Ern\u00e4hrung sind aus Klimasicht sinnvoll.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Wohnen: Nicht nur die Heizung z\u00e4hlt<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Heizen und Strom sind bekannte Themen. W\u00e4rmepumpe, \u00d6kostrom, D\u00e4mmung und der Ausstieg aus \u00d6l und Gas sind zentrale Ma\u00dfnahmen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Weniger beachtet wird die Wohnfl\u00e4che. Ein gut ged\u00e4mmtes Haus mit W\u00e4rmepumpe ist besser als ein schlecht ged\u00e4mmtes Haus mit \u00d6lheizung. Aber auch ein gro\u00dfes Haus braucht Material, Energie und Fl\u00e4che. Eine Welt, in der zwei Erwachsene mit einem Kind selbstverst\u00e4ndlich 250 Quadratmeter Wohnfl\u00e4che am Land bauen, ist mit einem sehr niedrigen Fu\u00dfabdruck schwer vereinbar.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Klimavertr\u00e4gliches Wohnen bedeutet daher auch: weniger Fl\u00e4che pro Person, besser genutzter Raum, Sanierung statt Neubau, Verdichtung statt weiterer Bodenverbrauch.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Konsum: Weniger, langlebiger, reparierbarer<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Konsum ist der Bereich, in dem man oft sofort handeln kann.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Weniger Dinge kaufen. Gute Dinge kaufen. Reparierbare Dinge kaufen. Gebraucht kaufen. Kleidung l\u00e4nger tragen. Elektronik seltener ersetzen. Werkzeuge teilen. Dinge ausleihen statt besitzen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das hat wenig mit Verzicht zu tun. Es ist schlicht vern\u00fcnftig. Viele Produkte sind heute nicht darauf ausgelegt, lange zu halten oder gut repariert zu werden. Das ist kein individuelles Versagen der Konsumentinnen und Konsumenten, sondern auch ein politisches und industrielles Problem. Trotzdem kann man beim Kauf ein Signal setzen: Qualit\u00e4t, Reparierbarkeit und Langlebigkeit z\u00e4hlen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wie w\u00fcrde ein Leben mit 2,5 Tonnen CO\u2082 aussehen?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein wirklich niedriger Fu\u00dfabdruck w\u00e4re in etwa so vorstellbar:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Man lebt in einer gut ged\u00e4mmten Wohnung mit vielleicht 35 bis 40 Quadratmetern pro Person. Geheizt wird mit W\u00e4rmepumpe oder Fernw\u00e4rme aus erneuerbaren Quellen. Der Strom kommt m\u00f6glichst aus erneuerbarer Energie.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Alltag f\u00e4hrt man fast nur mit \u00d6ffis, Fahrrad oder zu Fu\u00df. Ein Auto wird selten genutzt \u2013 und wenn, dann m\u00f6glichst effizient, elektrisch oder geteilt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Flugreisen sind seltene Ausnahmen, nicht j\u00e4hrliche Normalit\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Ern\u00e4hrung ist \u00fcberwiegend pflanzlich. Fleisch gibt es selten, vielleicht zu besonderen Anl\u00e4ssen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gekauft werden wenige, aber gute Dinge. Ein Smartphone bleibt f\u00fcnf bis acht Jahre in Verwendung. Ein Laptop sieben Jahre oder l\u00e4nger. Kleidung wird nicht als Wegwerfware verstanden. Vieles wird repariert, geteilt, geliehen oder gebraucht gekauft.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">So ein Lebensstil kann in Richtung zwei bis drei Tonnen CO\u2082-\u00c4quivalente pro Jahr gehen. Ob das tats\u00e4chlich gelingt, h\u00e4ngt aber stark davon ab, in welchem Land man lebt und welche Infrastruktur dieses Land anbietet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gibt es gute \u00d6ffis? Gibt es erneuerbaren Strom? Gibt es Sanierungsf\u00f6rderungen? Gibt es sichere Radwege? Gibt es eine Bauordnung, die klimavertr\u00e4gliches Wohnen erleichtert? Gibt es Landwirtschaftspolitik, die klimafreundlichere Ern\u00e4hrung unterst\u00fctzt?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Genau hier liegt der Knackpunkt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Das System entscheidet mit<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir k\u00f6nnen unseren pers\u00f6nlichen Fu\u00dfabdruck nicht beliebig weit senken, wenn das System rundherum auf einem viel zu hohen Emissionspfad l\u00e4uft.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn Verkehr, Bauordnung, Energiepolitik, Landwirtschaft und Konsumstrukturen auf hohen Verbrauch ausgelegt sind, st\u00f6\u00dft individuelle Ver\u00e4nderung an Grenzen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das hei\u00dft aber nicht, dass der pers\u00f6nliche Beitrag egal ist. Im Gegenteil.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Erstens z\u00e4hlt jede Tonne. Wenn jemand von acht Tonnen auf vier Tonnen CO\u2082-\u00c4quivalente kommt, dann ist das real. \u00dcber Jahre hinweg werden dadurch viele Tonnen Emissionen vermieden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zweitens ver\u00e4ndern viele individuelle Entscheidungen M\u00e4rkte. Wenn genug Menschen keine Gasheizung mehr wollen, werden W\u00e4rmepumpen politisch und wirtschaftlich wichtiger. Wenn genug Menschen Photovoltaik, Elektromobilit\u00e4t, \u00d6ffis und langlebige Produkte nachfragen, verschieben sich Investitionen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Drittens sind pers\u00f6nliche Entscheidungen auch politische Signale. Wer anders lebt, zeigt, dass andere Strukturen m\u00f6glich und gew\u00fcnscht sind.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Es geht nicht um Perfektion<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der entscheidende Punkt ist: Es geht nicht darum, alles perfekt zu machen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Niemand muss in jedem Lebensbereich sofort klimaneutral leben. Das ist in unserem derzeitigen System ohnehin kaum m\u00f6glich. Es geht um Richtung, Wirkung und Einfluss.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir k\u00f6nnen unseren pers\u00f6nlichen Fu\u00dfabdruck so weit reduzieren, wie es f\u00fcr uns realistisch m\u00f6glich ist. Gleichzeitig m\u00fcssen wir verstehen, dass der Rest nicht an unserer Zahnb\u00fcrste, unserem einzelnen Schnitzel oder einem vergessenen Lichtschalter h\u00e4ngt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Er h\u00e4ngt an Energiepolitik, Verkehrspolitik, Bauordnung, Landwirtschaft, Industrie, Produktdesign und Infrastruktur.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Deshalb reicht nachhaltiges Leben allein nicht. Aber es ist auch nicht bedeutungslos.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wer weniger konsumiert, effizient wohnt, klimafreundlicher unterwegs ist, bewusster isst und langlebige Produkte nutzt, senkt den eigenen Fu\u00dfabdruck. Wer dar\u00fcber spricht, politisch handelt, im Verein, in der Gemeinde, im Unternehmen oder im privaten Umfeld Impulse setzt, wirkt dar\u00fcber hinaus.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vielleicht ist das die wichtigste Erkenntnis: Nachhaltigkeit ist kein privater Perfektionstest. Sie ist eine Richtung. Und sie ist ein Signal.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Frage ist daher nicht: Bin ich schon perfekt?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die bessere Frage lautet: Wo kann ich meinen Einfluss vergr\u00f6\u00dfern \u2013 pers\u00f6nlich, gesellschaftlich und politisch?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich lebe zumindest gef\u00fchlt nachhaltig. Ich heize mit einer W\u00e4rmepumpe \u2013 genauer gesagt mit einer Klimaanlage. Ich fahre viel mit den \u00d6ffis. Ich habe ein Elektroauto. Ich kaufe kaum sinnloses Zeug und nur selten neue Kleidung. Und trotzdem sagen mir die CO\u2082-Rechner dieser Welt: Christian, das ist nicht genug. Warum ist es nie genug?<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":392,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"neve_meta_sidebar":"","neve_meta_container":"","neve_meta_enable_content_width":"","neve_meta_content_width":0,"neve_meta_title_alignment":"","neve_meta_author_avatar":"","neve_post_elements_order":"","neve_meta_disable_header":"","neve_meta_disable_footer":"","neve_meta_disable_title":"","footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-389","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.2 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Warum ist es nie genug? - hoch.nachhaltig - Berge. Umwelt. Selbstwirksamkeit.<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Ich lebe nachhaltig. Und trotzdem sagen mir die CO\u2082-Rechner dieser Welt: Christian, das ist nicht genug. Warum ist es nie genug?\" \/>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/alpenlandmagazin.at\/hochnachhaltig\/warum-ist-es-nie-genug\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Warum ist es nie genug? - hoch.nachhaltig - Berge. Umwelt. Selbstwirksamkeit.\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Ich lebe nachhaltig. Und trotzdem sagen mir die CO\u2082-Rechner dieser Welt: Christian, das ist nicht genug. Warum ist es nie genug?\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/alpenlandmagazin.at\/hochnachhaltig\/warum-ist-es-nie-genug\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"hoch.nachhaltig - Berge. Umwelt. Selbstwirksamkeit.\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2025-12-30T16:57:00+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2026-06-29T17:23:47+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/alpenlandmagazin.at\/hochnachhaltig\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/IMbDWybljSajI.png\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"1365\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"768\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/png\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"ckrieh\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Verfasst von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"ckrieh\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"10\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"Article\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/alpenlandmagazin.at\\\/hochnachhaltig\\\/warum-ist-es-nie-genug\\\/#article\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/alpenlandmagazin.at\\\/hochnachhaltig\\\/warum-ist-es-nie-genug\\\/\"},\"author\":{\"name\":\"ckrieh\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/alpenlandmagazin.at\\\/hochnachhaltig\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/7f5ce1e0f5b51b3dc237c27155c063b6\"},\"headline\":\"Warum ist es nie genug?\",\"datePublished\":\"2025-12-30T16:57:00+00:00\",\"dateModified\":\"2026-06-29T17:23:47+00:00\",\"mainEntityOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/alpenlandmagazin.at\\\/hochnachhaltig\\\/warum-ist-es-nie-genug\\\/\"},\"wordCount\":1860,\"commentCount\":0,\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/alpenlandmagazin.at\\\/hochnachhaltig\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/cde7b4195499a8410a9ab4304ba1a6fe\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/alpenlandmagazin.at\\\/hochnachhaltig\\\/warum-ist-es-nie-genug\\\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\\\/\\\/alpenlandmagazin.at\\\/hochnachhaltig\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2025\\\/12\\\/IMbDWybljSajI.png\",\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"CommentAction\",\"name\":\"Comment\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/alpenlandmagazin.at\\\/hochnachhaltig\\\/warum-ist-es-nie-genug\\\/#respond\"]}]},{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/alpenlandmagazin.at\\\/hochnachhaltig\\\/warum-ist-es-nie-genug\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/alpenlandmagazin.at\\\/hochnachhaltig\\\/warum-ist-es-nie-genug\\\/\",\"name\":\"Warum ist es nie genug? - hoch.nachhaltig - Berge. Umwelt. Selbstwirksamkeit.\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/alpenlandmagazin.at\\\/hochnachhaltig\\\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/alpenlandmagazin.at\\\/hochnachhaltig\\\/warum-ist-es-nie-genug\\\/#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/alpenlandmagazin.at\\\/hochnachhaltig\\\/warum-ist-es-nie-genug\\\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\\\/\\\/alpenlandmagazin.at\\\/hochnachhaltig\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2025\\\/12\\\/IMbDWybljSajI.png\",\"datePublished\":\"2025-12-30T16:57:00+00:00\",\"dateModified\":\"2026-06-29T17:23:47+00:00\",\"description\":\"Ich lebe nachhaltig. Und trotzdem sagen mir die CO\u2082-Rechner dieser Welt: Christian, das ist nicht genug. Warum ist es nie genug?\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/alpenlandmagazin.at\\\/hochnachhaltig\\\/warum-ist-es-nie-genug\\\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/alpenlandmagazin.at\\\/hochnachhaltig\\\/warum-ist-es-nie-genug\\\/\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/alpenlandmagazin.at\\\/hochnachhaltig\\\/warum-ist-es-nie-genug\\\/#primaryimage\",\"url\":\"https:\\\/\\\/alpenlandmagazin.at\\\/hochnachhaltig\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2025\\\/12\\\/IMbDWybljSajI.png\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/alpenlandmagazin.at\\\/hochnachhaltig\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2025\\\/12\\\/IMbDWybljSajI.png\",\"width\":1365,\"height\":768},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/alpenlandmagazin.at\\\/hochnachhaltig\\\/warum-ist-es-nie-genug\\\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\\\/\\\/alpenlandmagazin.at\\\/hochnachhaltig\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Warum ist es nie genug?\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/alpenlandmagazin.at\\\/hochnachhaltig\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/alpenlandmagazin.at\\\/hochnachhaltig\\\/\",\"name\":\"hoch.nachhaltig - Berge. Umwelt. Selbstwirksamkeit.\",\"description\":\"Wie man die Welt rettet und dabei Geld spart.\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/alpenlandmagazin.at\\\/hochnachhaltig\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/cde7b4195499a8410a9ab4304ba1a6fe\"},\"alternateName\":\"hoch.nachhaltig\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/alpenlandmagazin.at\\\/hochnachhaltig\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":[\"Person\",\"Organization\"],\"@id\":\"https:\\\/\\\/alpenlandmagazin.at\\\/hochnachhaltig\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/cde7b4195499a8410a9ab4304ba1a6fe\",\"name\":\"Christian Schreiter\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/alpenlandmagazin.at\\\/hochnachhaltig\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2023\\\/12\\\/logo11_4_172949.png\",\"url\":\"https:\\\/\\\/alpenlandmagazin.at\\\/hochnachhaltig\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2023\\\/12\\\/logo11_4_172949.png\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/alpenlandmagazin.at\\\/hochnachhaltig\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2023\\\/12\\\/logo11_4_172949.png\",\"width\":2000,\"height\":2000,\"caption\":\"Christian Schreiter\"},\"logo\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/alpenlandmagazin.at\\\/hochnachhaltig\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2023\\\/12\\\/logo11_4_172949.png\"}},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/alpenlandmagazin.at\\\/hochnachhaltig\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/7f5ce1e0f5b51b3dc237c27155c063b6\",\"name\":\"ckrieh\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/secure.gravatar.com\\\/avatar\\\/1a61d60ff2b88bcf2b98ce01b7ba9fe7685606d7822c85153b9262eac30a2c74?s=96&d=mm&r=g\",\"url\":\"https:\\\/\\\/secure.gravatar.com\\\/avatar\\\/1a61d60ff2b88bcf2b98ce01b7ba9fe7685606d7822c85153b9262eac30a2c74?s=96&d=mm&r=g\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/secure.gravatar.com\\\/avatar\\\/1a61d60ff2b88bcf2b98ce01b7ba9fe7685606d7822c85153b9262eac30a2c74?s=96&d=mm&r=g\",\"caption\":\"ckrieh\"},\"sameAs\":[\"https:\\\/\\\/alpenlandmagazin.at\\\/hochnachhaltig\"],\"url\":\"https:\\\/\\\/alpenlandmagazin.at\\\/hochnachhaltig\\\/author\\\/ckrieh\\\/\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Warum ist es nie genug? - hoch.nachhaltig - Berge. Umwelt. Selbstwirksamkeit.","description":"Ich lebe nachhaltig. Und trotzdem sagen mir die CO\u2082-Rechner dieser Welt: Christian, das ist nicht genug. Warum ist es nie genug?","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/alpenlandmagazin.at\/hochnachhaltig\/warum-ist-es-nie-genug\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Warum ist es nie genug? - hoch.nachhaltig - Berge. Umwelt. Selbstwirksamkeit.","og_description":"Ich lebe nachhaltig. Und trotzdem sagen mir die CO\u2082-Rechner dieser Welt: Christian, das ist nicht genug. Warum ist es nie genug?","og_url":"https:\/\/alpenlandmagazin.at\/hochnachhaltig\/warum-ist-es-nie-genug\/","og_site_name":"hoch.nachhaltig - Berge. Umwelt. Selbstwirksamkeit.","article_published_time":"2025-12-30T16:57:00+00:00","article_modified_time":"2026-06-29T17:23:47+00:00","og_image":[{"width":1365,"height":768,"url":"https:\/\/alpenlandmagazin.at\/hochnachhaltig\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/IMbDWybljSajI.png","type":"image\/png"}],"author":"ckrieh","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Verfasst von":"ckrieh","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"10\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Article","@id":"https:\/\/alpenlandmagazin.at\/hochnachhaltig\/warum-ist-es-nie-genug\/#article","isPartOf":{"@id":"https:\/\/alpenlandmagazin.at\/hochnachhaltig\/warum-ist-es-nie-genug\/"},"author":{"name":"ckrieh","@id":"https:\/\/alpenlandmagazin.at\/hochnachhaltig\/#\/schema\/person\/7f5ce1e0f5b51b3dc237c27155c063b6"},"headline":"Warum ist es nie genug?","datePublished":"2025-12-30T16:57:00+00:00","dateModified":"2026-06-29T17:23:47+00:00","mainEntityOfPage":{"@id":"https:\/\/alpenlandmagazin.at\/hochnachhaltig\/warum-ist-es-nie-genug\/"},"wordCount":1860,"commentCount":0,"publisher":{"@id":"https:\/\/alpenlandmagazin.at\/hochnachhaltig\/#\/schema\/person\/cde7b4195499a8410a9ab4304ba1a6fe"},"image":{"@id":"https:\/\/alpenlandmagazin.at\/hochnachhaltig\/warum-ist-es-nie-genug\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/alpenlandmagazin.at\/hochnachhaltig\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/IMbDWybljSajI.png","inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"CommentAction","name":"Comment","target":["https:\/\/alpenlandmagazin.at\/hochnachhaltig\/warum-ist-es-nie-genug\/#respond"]}]},{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/alpenlandmagazin.at\/hochnachhaltig\/warum-ist-es-nie-genug\/","url":"https:\/\/alpenlandmagazin.at\/hochnachhaltig\/warum-ist-es-nie-genug\/","name":"Warum ist es nie genug? - hoch.nachhaltig - Berge. Umwelt. Selbstwirksamkeit.","isPartOf":{"@id":"https:\/\/alpenlandmagazin.at\/hochnachhaltig\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/alpenlandmagazin.at\/hochnachhaltig\/warum-ist-es-nie-genug\/#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/alpenlandmagazin.at\/hochnachhaltig\/warum-ist-es-nie-genug\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/alpenlandmagazin.at\/hochnachhaltig\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/IMbDWybljSajI.png","datePublished":"2025-12-30T16:57:00+00:00","dateModified":"2026-06-29T17:23:47+00:00","description":"Ich lebe nachhaltig. Und trotzdem sagen mir die CO\u2082-Rechner dieser Welt: Christian, das ist nicht genug. Warum ist es nie genug?","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/alpenlandmagazin.at\/hochnachhaltig\/warum-ist-es-nie-genug\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/alpenlandmagazin.at\/hochnachhaltig\/warum-ist-es-nie-genug\/"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/alpenlandmagazin.at\/hochnachhaltig\/warum-ist-es-nie-genug\/#primaryimage","url":"https:\/\/alpenlandmagazin.at\/hochnachhaltig\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/IMbDWybljSajI.png","contentUrl":"https:\/\/alpenlandmagazin.at\/hochnachhaltig\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/IMbDWybljSajI.png","width":1365,"height":768},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/alpenlandmagazin.at\/hochnachhaltig\/warum-ist-es-nie-genug\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/alpenlandmagazin.at\/hochnachhaltig\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Warum ist es nie genug?"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/alpenlandmagazin.at\/hochnachhaltig\/#website","url":"https:\/\/alpenlandmagazin.at\/hochnachhaltig\/","name":"hoch.nachhaltig - Berge. Umwelt. Selbstwirksamkeit.","description":"Wie man die Welt rettet und dabei Geld spart.","publisher":{"@id":"https:\/\/alpenlandmagazin.at\/hochnachhaltig\/#\/schema\/person\/cde7b4195499a8410a9ab4304ba1a6fe"},"alternateName":"hoch.nachhaltig","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/alpenlandmagazin.at\/hochnachhaltig\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":["Person","Organization"],"@id":"https:\/\/alpenlandmagazin.at\/hochnachhaltig\/#\/schema\/person\/cde7b4195499a8410a9ab4304ba1a6fe","name":"Christian Schreiter","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/alpenlandmagazin.at\/hochnachhaltig\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/logo11_4_172949.png","url":"https:\/\/alpenlandmagazin.at\/hochnachhaltig\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/logo11_4_172949.png","contentUrl":"https:\/\/alpenlandmagazin.at\/hochnachhaltig\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/logo11_4_172949.png","width":2000,"height":2000,"caption":"Christian Schreiter"},"logo":{"@id":"https:\/\/alpenlandmagazin.at\/hochnachhaltig\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/logo11_4_172949.png"}},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/alpenlandmagazin.at\/hochnachhaltig\/#\/schema\/person\/7f5ce1e0f5b51b3dc237c27155c063b6","name":"ckrieh","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/1a61d60ff2b88bcf2b98ce01b7ba9fe7685606d7822c85153b9262eac30a2c74?s=96&d=mm&r=g","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/1a61d60ff2b88bcf2b98ce01b7ba9fe7685606d7822c85153b9262eac30a2c74?s=96&d=mm&r=g","contentUrl":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/1a61d60ff2b88bcf2b98ce01b7ba9fe7685606d7822c85153b9262eac30a2c74?s=96&d=mm&r=g","caption":"ckrieh"},"sameAs":["https:\/\/alpenlandmagazin.at\/hochnachhaltig"],"url":"https:\/\/alpenlandmagazin.at\/hochnachhaltig\/author\/ckrieh\/"}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/alpenlandmagazin.at\/hochnachhaltig\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/389","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/alpenlandmagazin.at\/hochnachhaltig\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/alpenlandmagazin.at\/hochnachhaltig\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/alpenlandmagazin.at\/hochnachhaltig\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/alpenlandmagazin.at\/hochnachhaltig\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=389"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/alpenlandmagazin.at\/hochnachhaltig\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/389\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":391,"href":"https:\/\/alpenlandmagazin.at\/hochnachhaltig\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/389\/revisions\/391"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/alpenlandmagazin.at\/hochnachhaltig\/wp-json\/wp\/v2\/media\/392"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/alpenlandmagazin.at\/hochnachhaltig\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=389"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/alpenlandmagazin.at\/hochnachhaltig\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=389"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/alpenlandmagazin.at\/hochnachhaltig\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=389"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}