Obersberg-Überschreitung

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Als sehr, sehr lohnende Herbstwanderung entpuppt sich die Überschreitung des Obersbergs. Dieser liegt in Schwarzau im Gebirge, wo bei der Kirche auch der Ausgangspunkt für diese Wanderung ist.

Über eine Wiese geht es in den Wald, wo ein schmales Steiglein in engen Serpentinen aufwärts führt. Bald wird eine Forststraße erreicht, der man nur ganz kurz folgt, bis sich das schmale Steiglein am Hirschkogel fortsetzt. Dessen Gipfel wird quasi links umgangen. Die folgende Querung über eine steile, baumfreie Flanke, die bei Nässe aufgrund des schmalen Steigleins eventuell heikel sein kann, mündet schließlich wieder auf einem Forstweg.

Hier erfolgt nun der Aufschwung auf den schwach ausgeprägten Kamm des Obersbergs, dem man folgt, bis man den Gipfel mit seinem wunderbaren Panorama erreicht, vor allem gen Schneeberg, Rax und Schneealpe bis hin zum Hochschwab. Dort würde auch die Waldfreundehütte stehen, die aber im Herbst schon geschlossen hat. Zumindest Ende Oktober war dem so.

Der Rückweg erfolgt zuerst über eine steile Forststraße zur fein gelegenen Obersbergalm mit ihrer Jagdhütte. Von dort aus folgt man wieder einem schmalen Steiglein ins Preintal. Wer das liebliche Preintal noch nicht kennt, wird begeistert sein! Fast schon kitschig, dieses Tal – besonders im Herbst.

Schließlich erreicht man über asphaltierte Wege wieder die Kirche in Schwarzau – müde, aber voll wunderbarer Eindrücke dieser abwechslungsreichen Tour.

Fazit: Es gibt wenige wirklich abwechslungsreiche Waldwanderungen, die letztlich in einem außergewöhnlich vielfältigen Panorama münden. Diese ist eine. Ein echtes Juwel!

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