Drei-Otter-Überschreitung

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Drei Gipfel in weniger als 3 Stunden auf teilweise unmarkierten, einfacheren Jagdsteigen inklusive fulminanter Aussicht auf fast alle wesentlichen Wiener Hausberge. Wer in kurzer Zeit eine absolut lohnende Herbstwanderung absolvieren will, dem empfehle ich aus ganzem Herzen die Überschreitung der drei Otter.

Wir beginnen unsere Wanderung beim Kummerbauerstadl in Trattenbach. Hier gilt es sich zu entscheiden: nimmt man den technisch anspruchsvollen Weg über den alpinen Westgrat des Kleinen Otters (Kletterstellen bis II-, davon eine sehr exponiert), oder erklimmt man den Berg von Süden her über schöne Forststraßen und später über einen steilen Jagdsteig. Ich habe mich hier für die zweite Variante entschieden.

Der angesprochene Jagdsteig führt direkt auf den Gipfel des Kleinen Otters mit seinem interessanten Gipfelkreuz (Herrgottswinkerl-Kreuz an einem Baum). Nun folgen wir dem Kamm und damit dem mal besser, mal schlechter ersichtlichen Jagdsteig unmarkiert bis zum Mitterotter, dem man immerhin schon ein etwas größeres Gipfelkreuz gegönnt hat. Am Weg passiert man unerwartet einen Wegweiser. Da es dazu kein Pendant gibt, trifft man Menschen hier trotzdem nur selten. 

Abwechslungsreich folgen wir dem Jagdsteig weiter – diesmal auf den Großen Otter mit seinem großen Gipfelkreuz und seiner wunderbaren Aussicht auf fast alle wesentlichen Wiener Hausberge.

Nach einer kleinen GIpfelrast steigen wir durchgängig über schöne Forstwege ab und gelangen so zurück zum Kummerbauerstadl.

Fazit: Kurz, aussichtsreich, abwechslungsreich, abenteuerlich, einsam, teilweise unmarkiert und sehr anregend führt diese kleine Herbstwanderung auf rund 7 km über drei feine Gipfel. Schön!

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