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Bergsteigen in den Wiener Hausbergen

1. Wiener Wasserleitungs-Weg

Ein echter Familienklassiker im Höllental – insbesonders im Sommer – ist die Begehung des 1. Wiener Wasserleitungsweges.

Dieser führt von Hirschwang – Höhe Raxseilbahn – nach Kaiserbrunn und folgt stets der eindrucksvollen Schwarza. Geht man den Weg im Frühjahr, so hat die Schwarza besonders viel Wasser und zeigt vielerorts ihre wilde Seite. Im Sommer ist sie lieblicher und lädt an vielen Stellen ein, die Füße ins Wasser zu hängen oder an den Ufern die Seele baumeln zu lassen.

Der Wasserleitungsweg ist an manchen Stellen ein Felsensteig. In diesen „alpineren“ Abschnitten ist er auch versichert. Meist ist er aber ein gutes, manchmal auch breites Steiglein, das die Natur des klammartigen Höllentals auf viele Weisen näher bringt. Manchmal führt der Weg hoch über der Schwarza durch lichte Wälder, manchmal direkt am Wasser und dann wir der Fluss auch über eine Brücke gequert.

Ziel ist dabei Kaiserbrunn mit seinem Wasserleitungsmuseum, das über die Sommermonate mindestens an Wochenenden seine Pforten öffnet. Auf der Website findet man alle Infos dazu: Wasserleitungsmuseum

Der Nachteil am Wasserleitungsweg: er endet in Kaiserbrunn. So muss man entweder den Weg so zurückgehen, wie man gekommen ist, oder man nimmt den Bus zurück nach Hirschwang oder zum Bahnhof Payerbach-Reichenau – je nachdem, wie man angereist ist.

Fazit: der 1. Wiener Wasserleitungsweg ist trotz seiner steten Nähe zur Höllental-Bundesstraße ein Naturerlebnis erster Klasse und zu recht ein echter Klassiker für die ganze Familie. Trittsicherheit ist an den wenigen felsigeren Abschnitten vorteilhaft.

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Thema von Anders Norén