Völlerin (A) / Frauenluckensteig (B), Hohe Wand: die Steinböcke waren stärker.

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Eigentlich wollte ich gestern den heißen Spätnachmittag nutzen, um im Schatten der Wand die Route Völlerin – Frauenluckensteig auf Kindertauglichkeit zu testen. Leider bin ich nur kurz vor die Stelle, an der der Frauenluckensteig von der schönen Völlerin abzweigt gekommen. Den Durchschlupf im Fels nutzten nämlich stattliche Steinböcke, um sich einerseit ihr Revier auszukämpfen und andererseits die Weibchen zu beeindrucken. Da habe ich mich dann doch nicht durchgetraut und bin umgekehrt. Ein bisschen Respekt vor der Fauna ist manchmal durchaus angebracht – vor allem, wenn selbige mit riesigen Hörnern und bösen Blicken aufwartet.

Die Völlerin selbst ist bis zur Mitte (weiter konnte ich nicht vordringen) ein sehr schöner, steiniger Steig im Schwierigkeitsgrad A und auch der Zustieg (bzw. später Abstieg) zum schwierigeren Frauenluckensteig. Besonders beeindrucken kann die Völlerin im unteren (und sicherlich auch im oberen) Teil mit grandiosen Aussichten auf das Tal, die Wand und auch andere Steige. Bei bestem Wetter starten genau oberhalb der Völlerin die Drachenflieger, was den Fun-Charakter dieses Steiges, der auch mit Kindern leicht zu bezwingen ist, nochmals erhöht.

Offenbar ist der Abend aber nicht zwingend die beste Zeit zum Klettern auf dieser Route, da eben auch die Steinböcke hier ab und an ihr abendliches Quartier aufschlagen.

Fazit: die Völlerin ist bereits im unteren Teil sicherlich einer der schönsten und auch bequemsten Steige auf das Plateau der Hohen Wand und auch mit kleineren Kindern empfehlenswert. Zur Begutachtung der Frauenlucke muss ich nochmal kommen – dann aber zu einer Zeit, in der der Wald nicht schon im abendlichen, Steinbock-umkämpften Schatten liegt 😉

Eine genauere Beschreibung in der gewohnten Form erfolgt nach Durchkletterung der gesamten Strecke.

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