An den Hängen des Schneebergs

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Die vorliegende Wanderung funktioniert gleichermaßen als (relativ familientaugliche) Herbstwanderung, als auch als ambitioniertere Schneeschuhtour oder Winterwanderung – je nach Schneelage und -beschaffenheit. Diesmal ging ich sie als Winterwanderung und weil das Wetter keine Fernblicke zuließ, was bei dieser Runde sehr schade ist, habe ich die dazugehörige Fotostrecke (siehe unten) um Bilder aus einer Herbstbegehung ergänzt.

Die Tour ähnelt der Runde Klostertal – Dürre Leiten – Mamauwiese und nutzt im Abstieg den Aufstiegsweg ebendieser Tour. Gestartet wird also wieder im romantischen Klostertal. Wir folgen eine Zeit lang dem Wanderweg 206, bis wir den Voisbach erreichen. Diesem folgen wir am begleitenden Forstweg und erreichen so eine wunderschöne Wiese, an deren rechten Rand wir uns halten, bis wir ein kleines Brückerl erreichen, das uns über den Voisbach führt. Auf der gegenüberliegenden Seite sieht man im Wald einen aufgelassenen Hochstand. Dorthin müssen wir, um den Forstweg zu erreichen, der uns bergan bis fast zur Voisbachquelle führt. Immer wieder queren wir dabei den Bach.

Seit Verlassen der Wiese bewegen wir uns immer im Wald und das bleibt auch noch eine kurze Zeit so, bis sich sehr plötzlich und etwas unerwartet eine feine Aussicht auftut. Hier sieht man bereits den Stritzelberg samt der markanten Almhütte auf der Stritzelbergwiese. Dorthin gelangen wir schließlich, indem wir weiter dem Forstweg folgen. Man kann, muss aber nicht den höchsten Punkt der Almwiese erwandern. Mit Schneeschuhen ist es aber lohnend, da die Wiese bei Neuschnee viel Spaß beim Bergablaufen bringt. Hinter der Almhütte beginnt der Weg, der uns in die Nähe des Gipfels des Stritzelberges bringt. Bevor sich dieser verliert, zweigen wir zur hinteren – oder vorderen, je nach Sichtweise – Gipfelwiese nach links ab. Weglos folgen wir nun dem Bergrücken durch Wald und erreichen nach Überwinden einer kleinen Steilstufe den Gipfel auch schnell. Inkl. feinem Blick auf den Schneeberg und rüber zur Dürren Leiten.

Feine Aussicht gibt es auch, während man die anschließende Wiese hin zum Wanderweg überschreitet. Augen nach rechts!

Dem Wanderweg nach links kurz gefolgt, und schon steht man bei der allseits bekannten Edelweisshütte samt grandioser Sicht auf das Puchberger und Wiener Neustädter Becken, Schober, Öhler, Hohe Wand, Rosalia usw.. Nach einer Einkehr in der Hütte, wenn nicht gerade Corona-Lockdown ist, geht es rüber zum Gipfel der Dürren Leiten, einfach der Aussicht wegen. Danach erreichen wir über den Gipfelhang den Graben mit dem Wanderweg, der uns – streckenweise recht steil und wieder durch Wald – zurück zum Ausgangspunkt bringt.

Fazit: eine sehr schöne Runde – insbesonders als Schneeschuhtour! Insgesamt etwas einfacher als die noch romantischere, aber auch etwas schwierigere Variante über die Mamauwiese. Als Schneeschuhtour konditionell nicht zu unterschätzen!

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