ALPENLAND|magazin

Bergsteigen in den Wiener Hausbergen

Mit Schneeschuhen auf die Südwiener Hütte

Ehrlich gesagt: die Südwiener Hütte und die sie umgebenden Berge sind auch im Sommer jederzeit einen Besuch wert! Wer aber des Winters in der Gegend von Untertauern ist, der sollte auf jeden Fall seine Schneeschuhe mit dabei haben. Denn diese – oder wahlweise ein Paar Tourenski – braucht man, um von der Gnadenalm aus in rund zwei Stunden die idyllische Südwiener Hütte des Alpenverein-Gebirgsverein zu erreichen.

Vom Parkplatz auf der Gnadenalm geht es zuerst noch eben und entlang der Langlaufloipe zur Hintergnadenalm, wo das Gelände steiler wird. Das ist aber kein Problem, denn der Almweg zur Oberen Pleißlingalm, auf der auch die genannte Schutzhütte steht, ist gut gespurt. Dafür sorgen nicht nur die zahlreichen Tourengeher, die die Bergwelt Unterntauerns erobern wollen, sondern auch der Hüttenwirt mit seinem schmalen Pistengerät. 

So folgt der Wanderer bequemen Wegen in wunderbarer Natur, die besonders bei Sonnenschein all ihre Reize ausspielt. Erst fast ganz oben wird die Almstraße verlassen und über schmale Pfade abgekürzt. Mit Schneeschuhen können diese etwas mühsam sein und mein Tipp ist daher, einfach weiter der gespurten Straße zu folgen, bis sie da ist, die “SüWi”.

Bei der Einkehr kann man sich Zeit lassen und die Gastfreundschaft in vollen Zügen genießen. Denn: runter braucht man nicht gehen, sondern borgt sich einfach eine der zahlreichen Rodeln aus. Nun macht sich der gespurte Weg wirklich bezahlt, denn rasant rodelt man talwärts. Bei der Hintergnadenalm befindet sich der Rodel-Zieleinlauf. Von hier aus erreicht man den Parkplatz der Gnadenalm in ca. 30 Minuten wieder.

Fazit: Die Südwiener Hütte ist ein lohnendes Ganzjahresziel. Eingebettet in schöne Bergwelt und umgeben von einfachen, lohnenden Gipfeln ist sie als Stützpunkt und kulinarische Labestelle eine Highlight der Region. 

Weiter Beitrag

Zurück Beitrag

Antworten

eMail-Benachrichtigung bei weiteren Kommentaren.
Auch möglich: Abo ohne Kommentar.

© 2024 ALPENLAND|magazin

Thema von Anders Norén