Schneeschuhwandern in Frohsdorf

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Frohsdorf ist ein Ortsteil von Lanzenkirchen und befindet sich am Fuße des Rosaliengebirges, gleich in der Nähe von Wiener Neustadt. Im Sommer als Wandergebiet eher unbedeutend, entfaltet Frohsdorf als Ausgangspunkt für Schneeschuhwanderungen im Winter seine wahre Stärke.

Als ich letztens meine Basis-Tour aufzeichnen wollte, gab mein Handy den Geist auf. Daher habe ich sie im Kartenmaterial unten nachträglich (als normale Wanderung) eingezeichnet.

Die „Basis-Route“

Als Ausgangspunkt wählt man am besten den kleinen Parkplatz beim Schloß Frohsdorf und begibt sich über den Rosalienweg in die Wälder des gleichnamigen „Gebirges“. Was folgt ist ein gemächlicher, mäßig steiler Aufstieg gen Rosalia durch schönen Winterwald. Mit Schneeschuhen wird man den „Gipfel“ der Rosalia, die Rosalienkapelle, kaum erreichen und damit dem Wald bis zum Ende der Tour nicht mehr entrinnen. Wer aber lichte Winterwälder samt schönen Lichtungen und auch bei Schneelage relativ klar erkennbare Wege einer aussichtsreichen Bergtour vorzieht, ist hier sehr gut aufgehoben.

Die Basisroute wie unten angezeigt ist rund 7km lang und nimmt mit Schneeschuhen ca. 2,75h in Anspruch. Es liegt in diesem Teil Österreichs nicht wirklich oft (reichlich) Schnee, aber wenn, dann kann man davon ausgehen, dass man so ziemlich der erste Wanderer ist, der seine Spur durch den Schnee zieht.

Die Varianten

Für eine etwas ausgedehntere Vormittagswanderung bietet sich die Erweiterung der Route um einen Abstecher zu „Heinis Ruh“ an. Dies verlängert den Weg um rund 2km auf 9km.

Oder man dringt bis zum Bergkogel vor und nimmt als Rückweg einen der zahlreichen anderen Wege, was die Tour um bis zu 4km auf 11km verlängert.

Wer fit ist, schafft es bis zum Krieriegel und kann danach über Ofenbach zum Ausgangsort zurückkehren.

Fazit: Egal, welches der vielen möglichen Ziele man erreichen möchte – man wird mit hoher Wahrscheinlichkeit der erste sein, der durch den Schnee spurt. Und das alleine macht Frohsdorf zum Schneeschuhwander-Geheimtipp. Einziger Nachteil: wie fast überall im Rosaliengebirge geht die Tour fast ohne Fernblicke über die Bühne.

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